Jedem vierten Diabetiker droht ein diabetischer Fuß

Nach Schätzungen des DZD (Deutsches Zentrum für Diabetesforschung) ist in Deutschland jeder 13. an Diabetes erkrankt – mit steigender Tendenz. Diabetes ist eine heimtückische Krankheit und die Diagnose bringt nicht nur den Verzicht auf Süßes und die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers mit sich. Diabetiker müssen auch mit schwerwiegenden Folgeerkrankungen rechnen. Neben Nierenschäden, neurologischen Störungen und einer Verschlechterung der Sehfähigkeit, gehört das Diabetische Fußsyndrom – kurz: diabetischer Fuß genannt – zu den wohl unangenehmsten Komplikationen.

Diabetischer Fuß ist schwer in den Griff zu kriegen

Mit antidiabetischen Medikamenten, Insulinspritzen und der richtigen Ernährung lässt sich die Krankheit heute gut behandeln. Trotzdem entwickelt jeder vierte Diabetiker im Laufe seiner Krankheit ein Diabetisches Fußsyndrom. 15 Prozent der Betroffenen müssen sich früher oder später einer Amputation unterziehen. Ein diabetischer Fuß führt zwar immer seltener zur Amputation des ganzen Fußes, doch weil die diabetische Neuropathie so schwer in den Griff zu bekommen ist, steigt die Zahl der Zehenamputationen kontinuierlich an.

Auf die Füße achten

Ein diabetischer Fuß muss regelmäßig zur Fußpflege

Regelmäßige Fußpflege durch ausgebildete Podologen gehört zu den Vorbeugemaßnahmen. Fotos: fotolia/Miriam Dörr/123rf-cunaplus

Eine Umfrage unter 400 Diabetikern hat ergeben, dass jedem Dritten gar nicht bewusst ist,  wie wichtig es ist, auf die Füße zu achten.  Ein diabetischer Fuß macht sich zunächst durch unangenehmes Kribbeln und eine ungewöhnliche Wärme bemerkbar.  Diese ersten Anzeichen einer Störung von Nerven und Blutgefäßen führen dazu, dass die Schmerzempfindlichkeit immer weiter herabgesetzt wird. Bis dann Verletzungen kaum oder gar nicht mehr bemerkt werden, die sich durch eindringende Bakterien stark entzünden können. Viele Probleme, die ein diabetischer Fuß hervorruft, lassen sich vermeiden, wenn man rechtzeitig damit beginnt, seinen Füßen täglich Aufmerksamkeit zu schenken und Risikofaktoren auszuschalten:

  • Tragen Sie bequeme Schuhe, die nicht zu weit und nicht zu eng sind und ohne störende Innennähte hergestellt wurden.
  • Kaufen Sie neue Schuhe immer am Nachmittag, weil die Füße dann dicker sind.
  • Untersuchen Sie Ihre Füße täglich auf kleine Verletzungen.
  • Gehen Sie regelmäßig zur Fußpflege bei einem/r qualifizierten Podologen/in, der/die auf die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms spezialisiert ist.
  • Pflegen Sie Ihre Füße mit einer harnstoffhaltigen Feuchtigkeitscreme.
  • Machen Sie zur Mobilisierung aller Fußgelenke täglich Fußgymnastik.
  • Sorgen Sie nach Gewichtsbelastungen für ausreichende Ruhephasen.

Bei der Sockenwahl genauer hinsehen

Strümpfe und Socken sind Ihren Füßen den ganzen Tag lang am nächsten und bei ihrer Auswahl sollten Sie besonders kritisch sein. BestSilver hat speziell für Diabetiker Socken, Sneakersocken und Vitalstrümpfe (alle ohne Gummi) im Programm, die sich durch

  • nicht scheuernde Flachnähte
  • Wohlfühlbund,
  • faltenfreien Sitz
  • und einen hohen Anteil an eingewebten medizinischen Silberfasern

auszeichnen. Anders als Socken und Strümpfe ohne Silberfasern,  sind sie selbstdesinfizierend, sorgen für eine schnelle Deaktivierung von Bakterien und können sich positiv auf die Wundheilung auswirken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 × 3 =