Händewaschen nicht vergessen

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände verbreitet. Foto: fotolia/Monkey Business

Es hatte einen guten Grund, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  ausgerechnet den 5. Mai zum Internationalen Tag der Händehygiene ausgerufen hat, symbolisiert das Datum „5.5.“ doch die fünf Finger an jeder Hand und ist damit eine schöne Eselsbrücke. Und gerade die Hände sind es, die laut WHO rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten verbreiten. So können sich auf ungewaschenen Händen bis zu 150 verschiedene Arten von Erregern wie Bakterien, Viren und Pilzen befinden, die von dort über Mund, Nase oder Augen ganz schnell in den Organismus gelangen können.

Händewaschen schützt vor Infektionskrankheiten

Händewaschen schützt

Händewaschen schützt vor Ansteckung. Foto: fotolia/tournee

Die richtige und regelmäßige Händehygiene ist eine der einfachsten und zugleich wichtigsten Maßnahmen, um sich vor ansteckenden Krankheiten zu schützen. Gesundheitsorganisationen raten daher, sich nicht nur die Hände zu waschen, wenn sie offensichtlich schmutzig sind, sondern gerade auch

  • nach jedem Toilettenbesuch
  • vor dem Essen und der Zubereiten von Speisen
  • nach dem Niesen, Schnäuzen oder Husten
  • nach dem Kontakt mit Abfällen, Kranken oder Haustieren
  • nach dem Kontakt mit Türen oder Türklinken in öffentlichen Einrichtungen
  • nach dem Berühren von Tastaturen an Bankterminals, Kartenlesegeräten im Supermarkt oder an Fahrkartenautomaten
  • und am besten jedes Mal, wenn man von draußen wieder nach Hause kommt.

Für das Händewaschen sollten Sie sich mindestens 40 Sekunden Zeit nehmen und auf das gründliche Einseifen auch zwischen den Fingern und das sorgfältige Abspülen achten. Vergessen Sie dabei das Abtrocknen nicht, denn – wie klinische Studien belegen – können feuchte Hände bis zu 1.000 Mal mehr Keime übertragen als vollständig trockene.

Wenn’s keine Möglichkeit zum Händewaschen gibt

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So einfach wie Händewaschen. Foto: BestSilver

Doch wenn man gerade aus der U-Bahn steigt oder aus dem Supermarkt kommt, ist nicht immer ein Waschraum in erreichbarer Nähe. Manch einer greift dann zu feuchten Reinigungstüchern, doch deren Inhaltstoffe können bei häufigem Gebrauch zu Trockenheit, Reizungen und Irritationen der Haut führen. Eine – noch dazu günstigere – Alternative, ist ein antibakterielles Silbertuch. Mit dem 30 mal 30 Zentimeter großen Tuch aus 100 Prozent antibakterieller Silberfaser werden durch einfaches Abreiben der Hände bis zu 99 Prozent der häufigsten Keime und Bakterien beseitigt und die Ansteckungsgefahr so auf ein Minimum reduziert. Das dünne Tuch, das in jeder Jacken-, Hosen- oder Handtasche Platz findet, kann – wenn nötig – im Feinwaschgang bei 30° in der Maschine gewaschen werden und ist nach dem Trocknen (bei niedrigen Temperaturen auch im Trockner möglich) sofort wieder einsatzbereit.

 

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