Schwerpunkt Prävention

Prävention am Arbeitsplatz

Jörg Reeh stellt die Möglichkeiten der Prävention mit Silbertextilien vor. Foto: BestSilver

In Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz muss sich jedes Unternehmen, das Mitarbeiter beschäftigt, von einem Betriebsarzt unterstützen lassen. In sehr großen Unternehmen sind diese Ärzte zumeist fest angestellt, während sie in kleineren und mittleren Betrieben regelmäßig oder zu bestimmten Anlässen in die Firmen kommen.

Vorträge, Foren und Seminare zu betriebsärztlichen und berufspolitischen Themen stehen beim diesjährigen Betriebsärztekongress, der vom 23. bis 26. September 2015 in Aachen stattfindet, auf der Tagesordnung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention und dem neuen Präventionsgesetz, das im Juli 2015 in Kraft getreten ist und bei dem Betriebsärzte eine wichtige Rolle übernehmen sollen. Auch in diesem Jahr werden Arbeitsmedizinische Regeln und Empfehlungen, Möglichkeiten der Telemedizin sowie die Problematik der Eignungsuntersuchungen Diskussionsthemen sein. Aber auch die „Psychische Gesundheit im Betrieb“ wird die Kongressteilnehmer in Aachen weiter beschäftigen.

Hauterkrankungen – ein wachsendes Risiko am Arbeitsplatz

Weil berufsbedingte Hautkrankheiten zu den mit Abstand häufigsten Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz zählen, können sich die Arbeitsmediziner am Rande des Kongresses über den Einsatz von Silbertextilien zur Prävention und als kortisonfreie Alternative bei der Behandlung von berufsbedingten Hautkrankheiten informieren. Das sich die präventive Ausstattung der Mitarbeiter mit Silberwäsche, -socken und –handschuhen auszahlen kann, belegt eine Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Rahmen des Projektes „Qualität in der Prävention“: Danach liegt der „Return of Prevention“ (RoP) in Deutschland bei durchschnittlich 1,6 – das heißt: für jeden Euro, der in Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz investiert wird, fließen 1,60 Euro in Form von

  • sinkendem Krankenstand und geringeren Ausfallzeiten,
  • steigender Produktqualität und höherer Produktivität
  • sowie einer höheren Motivation der Mitarbeiter

an das Unternehmen zurück. Beim Einsatz von Silbertextilien hat sich gezeigt, dass RoP sogar bei zwei liegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwölf + sechzehn =