Patienten mit einer Hyperhidrose schwitzen meist nur an gewissen Stellen übermäßig, wie etwa an den Händen. Foto: 123rf/waldru

Schweißperlen auf der Stirn, der Rücken ist klatschnass und jedes Händeschütteln wird zu einer peinlichen Angelegenheit. Bei manchen Menschen rinnt der Schweiß auch dann in Strömen, wenn’s gar nicht heiß ist oder sie in einer kühlen Umgebung einfach nur ruhig dasitzen. Schätzungen zufolge leiden ein bis zwei Prozent der Deutschen unter einer gesteigerten Schweißbildung – der Hyperhidrose. Dabei haben viele der Betroffenen nicht nur mit der feuchten Kleidung und dem unangenehmen Geruch zu kämpfen, sie stehen auch unter einem hohen psychischen Druck.

Was hilft gegen Hyperhidrose?

Für die Behandlung der Hyperhidrose gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten:

  • Schweißhemmende Mittel – sogenannte Antitranspirantien – mit dem Wirkstoff Aluminiumchlorid verstopfen die Schweißdrüsen. Allerdings empfiehlt das Bundesamt für Risikobewertung, die Aufnahme von Aluminiumchlorid möglichst gering zu halten, weil sie im Verdacht stehen, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen.
  • Botulinumtoxin, auch bekannt als Botox, ist ein Gift, das die Signalübertragung von den Nervenzellen hemmt, wodurch die Sekretion der Schweißdrüsen reduziert wird. Allerdings hält die Wirkung der Injektionen im Durchschnitt nur ein halbes Jahr an und die Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen.
  • Bei der Leitungswasser-Iontophorese werden Hände oder Füße in ein Wasserbad getaucht, durch das niedrig dosierter Gleichstrom fließt. Erste Erfolge stellen sich zumeist nach fünf Behandlungen ein.
  • Bei der so genannten Saugkürettage werden die Schweißdrüsen durch einen kleinen Schnitt abgesaugt. Die Behandlung ist indes nur im Achselbereich möglich.
  • Eine nicht ganz unumstrittene Therapie besteht darin, die Schweißdrüsen mit Hilfe eines Lasers zu entfernen. Alternativ können sie auch mit einem Skalpell weggeschnitten werden. Doch nach diesen Eingriffen können Narben zurückbleiben. Außerdem ist nicht garantiert, dass die Betroffenen anschließend wirklich beschwerdefrei sind.
  • Ebenfalls umstritten ist eine endoskopisch transthorale Sympathektomie, kurz ETS genannt, bei der die an der Wirbelsäule entlang laufenden Nerven, die die Sekretion der Schweißdrüsen steuern, durchtrennt oder abgebunden werden.
  • Auch bei der Einnahme von Anticholinergika ist Vorsicht geboten. Diese Tabletten dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden und können Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Magenbeschwerden oder Verstopfung hervorrufen.

Risikofreie Alternative gegen den Schweißgeruch

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Silberwäsche unterbindet unangenehmen Schweißgeruch garantiert. Foto: BestSilver

Bei allen Behandlungsansätzen besteht bei etwa jedem zehnten Patienten das Risiko, dass der Körper ausweicht und an anderer Stelle vermehrt schwitzt. Doch es gibt eine risikofreie Alternative, die zwar nicht das Schwitzen unterbindet, dafür aber den unangenehmen Schweißgeruch garantiert beseitigt: Silbersocken und Silberwäsche setzen an der Ursache des Geruchs an

  • an den Bakterien, deren Aktivitäten für den Geruch verantwortlich sind. Körpergeruch entsteht nämlich erst dann, wenn der Schweiß auf der Haut von den dort angesiedelten, zumeist harmlosen Bakterien verdaut wird.
  • Deshalb sind in den Silbertextilien Silberfäden eingewebt, die mit 99,9 Prozent reinem Silber hergestellt werden.
  • Silber ist ein natürlicher Bakterientöter, das kennt man von Wundpflastern mit Silber.
  • Kommt Silber mit Feuchtigkeit oder Sauerstoff in Berührung gibt es Ionen ab, die durch ihre gegenpolige elektrische Ladung die Bakterien vernichten.

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