Am 8. November ist internationaler Tag der Putzfrau

Man mag es kaum glauben, aber der internationale Tag der Putzfrau wurde von der Krimi-Autorin Gesine Schulz ins Leben gerufen und auf den Geburtstag ihrer Protagonistin Karo Rutkowsky datiert. Als Privatdetektivin mit schlechter Auftragslage arbeitet sie umso erfolgreicher als Putzfrau und löst dabei ganz nebenbei so manchen Kriminalfall. Seit 2004 wird der internationale Tag der Putzfrau am 8. November nun schon zum 13. Mal begangen.

Putzfrau – ein Lehrberuf

Obwohl so mancher über ein wenig tatkräftige Hilfe im Haushalt froh wäre, genießt der Beruf der Putzfrau kein besonders hohes Ansehen. Dabei zählt er zum Handwerk, wird offiziell als Gebäudereiniger bezeichnet und ist ein anerkannter Lehrberuf. Mit mehr als 600.000 Beschäftigten zählt das Gebäudereiniger-Handwerk  zu den beschäftigungsstärksten Gewerken Deutschlands.

Gebäudereiniger – ein knüppelharter Job

Dennoch meinen viele, putzen sei einfach und das könne doch jeder. Doch wer bei sich zuhause Hausputz macht weiß, welche Schufterei das ist. Professionelle Reinigungskräfte müssen zudem in vorgegebener Zeit einwandfreie Sauberkeit abliefern. Ob im Büro, im Krankenhaus, in der Industrie oder in einer Kantine – Putzen ist harte körperliche Arbeit.  Deshalb: Anerkennung für all jene, die sich dafür nicht zu schade sind – nicht nur einmal im Jahr am Welt-Putzfrauentag!

Hautschutz für die Hände

Tag der Putzfrau

Dünne Baumwollhandschuhe mit Silberfasern schützen die Haut unter den Schutzhandschuhen. Fotos: BestSilver/123rf- Andriy Popov

Nach Erkenntnissen des Arbeitsmedizinischen Dienstes der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (AMD), der zahlreiche Reinigungsunternehmen betriebsärztlich betreut, spielen Hautkrankheiten – vor allem an den Händen – im Reinigungsgewerbe eine immer größer Rolle. Daher sollen Gebäudereiniger bei Nass- und Feuchtarbeiten flüssigkeitsdichte Handschuhe tragen. Doch bei mindestens 37° C und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent im Handschuh kann es zu einem Aufquellen der obersten Hautschichten kommen. Zudem können sich die Bakterien auf der Haut in diesem Klima schnell vermehren, was allein auf Dauer schon zu einer Schädigung der Haut und Ekzemen führen kann. Daher ist es empfehlenswert, unter den Schutzhandschuhen dünne Baumwollhandschuhe mit Silberfasern anzuziehen:

  • Die mit einer speziellen Nahtlos-Technologie gefertigten Handschuhe reduzieren das Schwitzen und helfen somit, Ekzeme zu vermeiden.
  • Aufgrund der Silberfasern regulieren die Handschuhe die Temperatur und fördern die Verdunstung von Feuchtigkeit.
  • Kommt Silber mit Feuchtigkeit in Berührung, gibt es Silberionen ab, die die Zellteilung der Bakterien stören und damit ihre Vermehrung unterbinden können.

Wie die in Europa gefertigten Silberhandschuhe funktionieren, erklärt das kurze Video:

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