Schweisser

Oft ist die Schutzkleidung verantwortlich, wenn die Haut mit Irritationen reagiert. Foto: fotolia/Gina Sanders

Nach Schätzungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz belaufen sich die Kosten für berufsbedingte Hauterkrankungen in der EU jährlich auf fünf Milliarden Euro. Doch nicht immer ist es der Kontakt mit bestimmten Stoffen, der zu Hautproblemen bei der Arbeit führen kann, nicht selten ist die Schutzkleidung verantwortlich, wenn die Haut mit Irritationen reagiert. Ob Sicherheitsschuhe, Einsatzmäntel, Isolieroveralls, Gummi-, Latex- oder Nitrilhandschuhe – Schutzkleidung, die ihren Träger vor Verbrennungen, Verletzungen oder gefährlichen Substanzen schützen, können der Haut schwer zu schaffen machen, denn das feucht-warme Klima unter der Schutzkleidung kann zu Blasen, Wund- oder Scheuerstellen und im Extremfall sogar zu chronischen Ekzemen führen.

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Um sich unter der Schutzkleidung rundum wohl zu fühlen, haben sich Silbertextilien bewährt. Foto: Bestsilver

Ein gesundes Hautklima beginnt mit der richtigen Unterwäsche

Arbeitsausfälle, Umschulungen, Invalidität und Behandlungskosten – berufsbedingte Hauterkrankungen verursachen nicht nur hohe Kosten für Wirtschaft und Gesundheitswesen, sie sind auch eine schwere Belastung für die Betroffenen. Körperliches Wohlbefinden aber ist eine der Voraussetzungen, um im Job erfolgreich und leistungsfähig zu sein. Ist die Haut aber erst so angegriffen, dass Mann oder Frau nur noch unter Schmerzen arbeiten kann, werden immer stärkere Geschütze wie Kortison aufgefahren, bis es schlimmsten Falls zur Berufsunfähigkeit kommt.

Von Arbeitsmedizinern empfohlen

Um sich in der eigenen Haut auch unter Arbeits- und Schutzkleidung rundum wohl zu fühlen, haben sich Wäsche, Socken und Handschuhe mit eingewebten Silberfasern bewährt:

  • Silber begünstigt die Verdunstung von Feuchtigkeit, reduziert das Schwitzen, so dass ein trockenes „Körperklima“ entsteht und aufgequollene Haut und Ekzeme vermieden werden.
  • Das Edelmetall reguliert die Temperatur und pendelt das Klima im Kleidungsstück auf die Körpertemperatur ein.
  • Durch seine antibakteriellen Eigenschaften wirkt Silber wundheilend.
  • Dank der antimykothischen Wirkung von Silber hat Fußpilz keine Chance.
  • Als einer der besten elektrischen Leiter wirkt Silber zudem antistatisch, so dass Silberwäsche bestens für Elektronikschutzzonen geeignet ist.
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Silberwäsche kann auch in elektrostatisch geschützten Bereichen eingesetzt werden. Foto: fotolia/SimFan

Viele Arbeitsmediziner und Berufsgenossenschaften empfehlen Silbertextilien zur Prävention und als kortisonfreie Alternative bei der Behandlung berufsbedingter Hautkrankheiten. Die Wirkung ist klinisch getestet (AATCC-100 u.a.) und wird auf hundertprozentig natürliche Weise erzielt – ohne die Gefahr allergischer Reaktionen.

Tipp für Arbeitgeber

Eine präventive Ausstattung der Mitarbeiter mit Silbertextilien lohnt sich: Wie eine Studie im Rahmen des Projektes „Qualität in der Prävention“ unter Federführung des Instituts Arbeit und Gesundheit (BGAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ergeben hat, liegt der „Return of Prevention“ (RoP) in Deutschland bei durchschnittlich 1,6. Das bedeutet für Unternehmen, dass für jeden Euro, der in Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz investiert wird, 1,60 Euro an das Unternehmen zurückfließen und zwar in Form von

  • geringeren Ausfallzeiten
  • steigender Produktqualität
  • sinkendem Krankenstand
  • höherer Motivation der Mitarbeiter
  • und höherer Produktivität.

Beim Einsatz von Silberwäsche und –socken liegt der RoP sogar bei zwei.

One thought on “Schutz vor der Schutzkleidung

  1. Sehr interessanter Hinweis mit der Arbeitskleidung mit Silberanteil. Gut finde ich auch, dass Sie neben den Sicherheitsschuhen auch die Socken anführen. Das vergessen viele: zur kompletten Sicherheitskleidung gehören auch die richtigen Socken. Und welche mit Silberanteil sorgen dann zusätzlich für ein gutes Körperklima.
    Danke und Grüße
    Mirco

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